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Beste Rechnungssoftware für Selbstständige und KMU 2026

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Alberto Sanz Diaz
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Aktualisiert: August 2026. Preise auf den offiziellen Websites geprüft.

In diesem Ratgeber

Die richtige Rechnungssoftware zu wählen, ist eine der Entscheidungen, die Selbstständigen und kleinen Unternehmen am meisten Zeit und Ärger erspart. Ein passendes Tool verwandelt das Schreiben von Rechnungen, die Belegerfassung und die Zahlungserinnerungen in etwas Automatisches, statt einer fehleranfälligen Excel-Tabelle. Und mit der schrittweise verpflichtenden E-Rechnung ist das Thema nicht mehr optional: Ihr Tool muss strukturierte elektronische Rechnungen empfangen und irgendwann auch versenden können. In diesem Ratgeber vergleichen wir die beste Rechnungssoftware 2026 für Deutschland mit echten Preisen, kostenlosem Testzeitraum, Vor- und Nachteilen und für welchen Unternehmenstyp sich jede Lösung am besten eignet.

Das Angebot ist breit: von ultraeinfachen Tools für Freiberufler, die nur Rechnungen schreiben wollen, bis hin zu Buchhaltungssuiten, die Rechnungsstellung, Belegerfassung und Auswertungen vereinen. Die Entscheidung sollte nicht allein am Preis hängen: Entscheidend sind E-Rechnung-Fähigkeit, Benutzerfreundlichkeit, die Anbindung an Ihr Bankkonto und der Zugriff für Ihren Steuerberater. Schauen wir uns das im Detail an.

Vergleich: beste Rechnungssoftware 2026

Schreibtisch mit geöffneter Rechnungssoftware am Computer
SoftwarePreisKostenlose TestphaseIdeal fürBewertung
sevDeskAb 19 €/Monat14 Tage TestSelbstständige und KMU, die alles in einem wollen★★★★★ 4.5/5Zu sevDesk →
lexofficeAb 9,90 €/Monat30 Tage TestFreiberufler, die einfach und schnell Rechnungen schreiben wollen★★★★★ 4.4/5Zu lexoffice →
QuadernoAb 49 USD/Monat7 Tage TestDigitale Geschäftsmodelle mit Online-Verkauf in mehreren Ländern (USt.)★★★★☆ 4.4/5Zu Quaderno →
SumUp RechnungenKostenlos / ab 8 €/MonatJa (Basisfunktionen)Einsteiger mit minimalem Budget★★★★☆ 4.2/5Zu SumUp →
Sage 50cloudAb ca. 35 €/MonatDemo auf AnfrageKMU mit professioneller Buchhaltung★★★★☆ 4.1/5Zu Sage →

So wählen Sie Ihre Rechnungssoftware

Selbstständiger berechnet Rechnungen und Ausgaben mit einem Taschenrechner

Achten Sie vor dem Abschluss auf fünf Faktoren. Erstens die E-Rechnung-Fähigkeit: 2026 ist es nicht mehr verhandelbar, dass Ihr Programm strukturierte elektronische Rechnungen empfangen kann; prüfen Sie, ob der Anbieter dies ausdrücklich angibt. Zweitens der Funktionsumfang: Wenn Sie nur Rechnungen schreiben und Ausgaben erfassen müssen, reicht ein einfaches Tool wie lexoffice oder SumUp; wenn Sie Buchhaltung, Belegerfassung und Auswertungen an einem Ort wollen, ersparen Ihnen sevDesk oder Sage 50cloud den Umgang mit mehreren Tools. Drittens die Bankanbindung und automatische Belegerkennung, die jeden Monat Stunden sparen. Viertens der DATEV-Export und die Möglichkeit, Ihrem Steuerberater Zugriff zu geben. Und fünftens der reale Preis je nach Umsatzvolumen und Nutzerzahl, nicht der Einstiegspreis.

Für die meisten KMU und Selbstständigen mit gewissem Volumen ist sevDesk die vollständigste Wahl, weil es Rechnungsstellung, Buchhaltung und Belegerfassung in einer Suite vereint, die bereits auf die E-Rechnung vorbereitet ist. Wenn Sie Freiberufler sind und einfach und günstig Rechnungen schreiben wollen, bieten lexoffice oder SumUp Rechnungen das beste Verhältnis aus Einfachheit und Preis. Und wenn Sie digitale Produkte online an Kunden in mehreren Ländern verkaufen, automatisiert Quaderno die internationale Umsatzsteuer wie kein anderes Tool.

sevDesk — ★★★★★ 4.5/5

Kleinunternehmer prüft seine Finanzen auf einem Laptop

sevDesk startet bei rund 19 €/Monat (14 Tage kostenlos testen). Es ist die vollständigste Option für Selbstständige und KMU, die Rechnungsstellung, Buchhaltung, Belegerfassung und Bankanbindung in einem deutschen Cloud-Tool zentralisieren möchten, das bereits auf die E-Rechnung vorbereitet ist.

✓ Vorteile
  • Alles-in-einem: Rechnungen, Buchhaltung, Belege
  • Bereits auf die E-Rechnung-Pflicht vorbereitet
  • Bankanbindung und automatische Belegerkennung
  • DATEV-Export und Steuerberaterzugriff
✗ Nachteile
  • Zu viele Funktionen, wenn Sie nur Rechnungen schreiben wollen
  • Der Preis steigt mit Zusatzmodulen und Nutzern
Zu sevDesk →

lexoffice — ★★★★★ 4.4/5

lexoffice startet bei rund 9,90 €/Monat (30 Tage kostenlos testen). Es ist der Favorit von Freiberuflern und kleinen Unternehmen, die professionelle Rechnungen in Sekunden ohne Komplikationen erstellen wollen, mit rechtlicher Konformität und einer sehr übersichtlichen Oberfläche.

✓ Vorteile
  • Sehr einfache, schnell erlernbare Oberfläche
  • Von Lexware, langjährig etabliert am deutschen Markt
  • Vorbereitet auf E-Rechnung und elektronischen Rechnungsversand
  • Steuerberaterzugriff und DATEV-Schnittstelle
✗ Nachteile
  • Buchhaltung und Lager weniger umfangreich als bei sevDesk
  • Weniger auf wachsende Mittelständler ausgerichtet
Zu lexoffice →

Quaderno — ★★★★☆ 4.4/5

Quaderno startet bei rund 49 USD/Monat (7 Tage kostenlos testen). Es ist das Referenztool für digitale Geschäftsmodelle, die Software, Kurse oder Infoprodukte online verkaufen und die Umsatzsteuer in mehreren Ländern automatisch korrekt berechnen und melden müssen.

✓ Vorteile
  • Automatische Umsatzsteuerberechnung nach Land (EU, USA usw.)
  • Integration mit Stripe, PayPal, Shopify und Zahlungsanbietern
  • Automatische Rechnungen und Belege bei jedem Verkauf
  • Fertige Steuerberichte zur Abgabe
✗ Nachteile
  • Teurer und in Dollar abgerechnet
  • Keine vollständige lokale Buchhaltungssuite für den Alltag
Zu Quaderno →

SumUp Rechnungen — ★★★★☆ 4.2/5

SumUp Rechnungen startet kostenlos / ab rund 8 €/Monat. Es ist die günstigste Option für Einsteiger, die Rechnungen schreiben, Ausgaben erfassen und die Umsatzsteuervoranmeldung vorbereiten wollen, mit einem echten kostenlosen Plan und einem sehr knappen Preis für den bezahlten Tarif.

✓ Vorteile
  • Kostenloser Plan mit Basisfunktionen
  • Einer der niedrigsten Preise am Markt
  • Einfache Anbindung an SumUp-Kartenzahlungen
  • Vorbereitet auf aktuelle Rechnungsvorschriften
✗ Nachteile
  • Weniger ausgereifte Oberfläche als sevDesk oder lexoffice
  • Erweiterte Funktionen nur in höheren Tarifen
Zu SumUp →

Sage 50cloud — ★★★★☆ 4.1/5

Sage 50cloud liegt bei rund 35 €/Monat (Demo auf Anfrage). Es ist die Referenzoption für KMU mit professioneller Buchhaltung und für alle, die eng mit ihrem Steuerberater zusammenarbeiten, mit einem leistungsstarken Buchhaltungsmodul, das bei deutschen Steuerkanzleien weit verbreitet ist.

✓ Vorteile
  • Professionelle und vollständige Buchhaltung
  • Weit verbreitet bei Steuerkanzleien
  • Robuste Lager-, Einkaufs- und Verkaufsverwaltung
  • Solider Support und lange Marktpräsenz
✗ Nachteile
  • Steilere Lernkurve und höherer Preis
  • Überdimensioniert für Selbstständige, die nur Rechnungen schreiben
Zu Sage →

E-Rechnung-Pflicht 2025-2028: was wirklich zählt

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland in der Lage sein, strukturierte elektronische Rechnungen im B2B-Bereich zu empfangen, im Format XRechnung oder ZUGFeRD. Beim Versand gelten Übergangsfristen: Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über 800.000 Euro müssen ab dem 1. Januar 2027 E-Rechnungen versenden, alle übrigen Unternehmen ab dem 1. Januar 2028. Ziel der Reform ist es, den Rechnungsprozess zu digitalisieren und Steuerbetrug zu erschweren.

Alle fünf Tools in diesem Vergleich unterstützen bereits die E-Rechnung oder arbeiten an der vollständigen Integration, daher sollte dieser Punkt nicht das entscheidende Kriterium sein: Prüfen Sie einfach, ob der Anbieter dies ausdrücklich angibt, und halten Sie Ihre Software aktuell. Über die Konformität hinaus lohnt sich ein Blick auf Ihr gesamtes Geschäftsökosystem: Hosten Sie Ihre Website und Ihren Shop auf einem zuverlässigen Hosting, schützen Sie den Zugriff auf Ihre Steuerdaten mit einem Passwort-Manager, und verbinden Sie Ihre Rechnungsstellung mit einem guten CRM für KMU, damit Kundenbeziehung und Rechnungsstellung zusammenhängen.

Häufige Fragen zur Rechnungssoftware

Was ist die beste Rechnungssoftware für Selbstständige in Deutschland?
Für die meisten Selbstständigen und KMU ist sevDesk die vollständigste Option, da es Rechnungsstellung, Buchhaltung und Belegerfassung in einem Tool vereint, das bereits auf die E-Rechnung-Pflicht vorbereitet ist. lexoffice und SumUp Rechnungen eignen sich am besten für alle, die einfach und günstig Rechnungen schreiben wollen, und Quaderno überzeugt bei digitalen Geschäftsmodellen mit Online-Verkauf und Umsatzsteuer in mehreren Ländern.
Ist die E-Rechnung 2026 für alle Unternehmen Pflicht?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen im B2B-Bereich empfangen können. Für den Versand gelten Übergangsfristen: Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz über 800.000 Euro müssen ab dem 1. Januar 2027 E-Rechnungen versenden, alle übrigen Unternehmen ab dem 1. Januar 2028.
Gibt es kostenlose Rechnungssoftware?
Ja, mehrere Anbieter bieten kostenlose Testphasen von 14 bis 30 Tagen an, und Tools wie lexoffice starten mit sehr günstigen Einstiegstarifen. Für Kleinunternehmer im Sinne von Paragraf 19 UStG reicht oft ein günstiger Basistarif für die einfache Rechnungsstellung aus.
Was kostet eine Rechnungssoftware pro Monat?
Nutzbare Tarife für Selbstständige starten bei etwa 10 bis 20 Euro pro Monat; KMU, die eine vollständige Buchhaltung, mehrere Nutzer und Lohnabrechnung benötigen, zahlen zwischen 30 und 60 Euro pro Monat. sevDesk startet bei rund 19 Euro pro Monat, lexoffice bei rund 9,90 Euro pro Monat, und Sage 50cloud liegt aufgrund seines professionellen Buchhaltungsmoduls im oberen Preissegment.
Braucht man trotz Rechnungssoftware noch einen Steuerberater?
Rechnungssoftware ersetzt die Excel-Tabelle und automatisiert Rechnungen, Belege und Zahlungserinnerungen, ersetzt aber nicht die fachliche Einschätzung eines Steuerberaters. Viele Selbstständige nutzen ein Tool wie sevDesk oder lexoffice im Tagesgeschäft und geben ihrem Steuerberater Zugriff für die Prüfung und die Steuererklärung.

Unsere Empfehlung

Für die meisten KMU und Selbstständigen mit Volumen ist sevDesk die beste Wahl dank seiner Alles-in-einem-Suite, die bereits auf die E-Rechnung vorbereitet ist. Wenn Sie Freiberufler sind und einfach und günstig Rechnungen schreiben wollen, wählen Sie lexoffice oder SumUp Rechnungen; und wenn Sie digitale Produkte in mehrere Länder verkaufen, automatisiert Quaderno die internationale Umsatzsteuer wie kein anderes Tool.

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