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Mailchimp vs Brevo 2026: Welches E-Mail-Marketing-Tool passt zu dir?

AS
Alberto Sanz Diaz
SEO-Profi mit über 10 Jahren Erfahrung im Aufbau und Ranking von Webprojekten. Nutzt selbst die hier getesteten Hosting-, Sicherheits- und Marketing-Tools.

Kurzes Urteil

Wenn du ein kostenbewusstes europäisches KMU bist und ein All-in-one mit E-Mail, SMS und CRM suchst, gewinnt Brevo: Abrechnung nach versendeten E-Mails (nicht nach Kontakten), Daten in der EU und ein großzügigerer Gratisplan. Wenn dir Vorlagen, Markenauftritt, eine ausgereifte mobile App und ein riesiges Integrations-Ökosystem wichtig sind, bleibt Mailchimp eine solide Wahl. Entscheidend ist, wie deine Liste wächst: viele Kontakte bei wenig Versand spricht für Brevo; Branding und Design-Komfort sprechen für Mailchimp.

In diesem Vergleich

Mailchimp und Brevo (früher Sendinblue) gehören zu den meistgenutzten E-Mail-Marketing-Plattformen, und die Wahl zwischen beiden beeinflusst wirklich deine monatliche Rechnung und deine Arbeitsweise. Mailchimp ist der historische Name der Branche: schöne Vorlagen, eine wiedererkennbare Marke und ein riesiges Integrations-Ökosystem. Brevo hat sich als europäische Alternative etabliert, die auf Kosten und All-in-one setzt (E-Mail, SMS, WhatsApp, CRM und Chat). In diesem direkten Vergleich stellen wir beide dort gegenüber, wo es wirklich zählt: Preis, Gratisplan, Automatisierung, Zustellrate und DSGVO-Konformität.

E-Mail-Marketing-Dashboard mit Kampagnenstatistiken

Der große grundlegende Unterschied liegt darin, wie abgerechnet wird. Mailchimp berechnet nach Anzahl gespeicherter Kontakte, selbst wenn diese deine E-Mails nie öffnen; Brevo berechnet nach versendeten E-Mails, ohne Kontaktlimit. Allein diese Entscheidung beim Preismodell verändert komplett, welches Tool je nach Größe und Aktivität deiner Liste passt. Wir schlüsseln das auf, damit du klug wählst und auf der nächsten Rechnung keine Überraschung erlebst.

Mailchimp vs Brevo: Vergleich auf einen Blick

KriteriumBrevoMailchimp
PreismodellPro versendeter E-MailPro Kontaktanzahl
Gratisplan300 E-Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte~500 Kontakte, 1.000 Versände/Monat
Bezahlplan abCa. 9 €/MonatCa. 13 €/Monat
SMS und WhatsAppJa, integriertBegrenztes SMS / nicht nativ
CRM enthaltenJa, CRM und ChatBasis (Audience)
AutomatisierungenJa, visuelle WorkflowsJa, Customer Journeys
Vorlagen und EditorGut, solider EditorExzellent, führend im Design
Transaktionale E-MailsJa, stark (SMTP/API)Über Mandrill (kostenpflichtig)
Daten in der EU / DSGVOJa, europäisches UnternehmenUSA, vertragliche Garantien
Ideal fürKostenbewusste KMU, die All-in-one wollenMarkenauftritt, Vorlagen und Integrationen
Bewertung★★★★★ 4.6/5★★★★☆ 4.4/5
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Preise und Gratisplan: Wer bietet mehr fürs Geld

Das ist der Kern der Entscheidung. Mailchimp berechnet pro Kontakt, der in deiner Audience gespeichert ist, egal ob dieser deine E-Mails öffnet; eine große, wenig aktive Liste kostet dich also jeden Monat Geld, selbst wenn du nichts versendest. Brevo berechnet pro versendeter E-Mail, du kannst also Zehntausende Kontakte haben und zahlst nur nach Versandmenge. Für die meisten KMU mit wachsenden Listen ist Brevos Modell mittelfristig deutlich günstiger.

Beim Gratisplan ist der Unterschied ebenfalls klar: Brevo erlaubt bis zu 300 E-Mails pro Tag mit unbegrenzten Kontakten, während Mailchimp auf etwa 500 Kontakte und 1.000 Versände pro Monat begrenzt und eigenes Branding in den E-Mails zeigt. Wenn du startest und viele Abonnenten, aber ein moderates Versandvolumen hast, hält der Gratisplan von Brevo deutlich länger, bevor du zahlen musst. Prüfe trotzdem immer die Kosten, wenn deine Liste wächst: simuliere mit deiner echten Kontakt- und Versandzahl, bevor du dich entscheidest. Einen vollständigen Überblick über die Branche findest du in unserem Bereich SaaS & Tools.

Funktionen und Automatisierung

Mailchimp glänzt bei Vorlagen und Design: der Editor gehört zu den ausgereiftesten und die Vorlagenbibliothek ist riesig. Wenn deine Priorität makellose E-Mails ohne Code sind und du ein riesiges Integrations-Ökosystem (E-Commerce, CRMs, Apps) nutzen willst, hat Mailchimp die Nase vorn. Mit Customer Journeys lassen sich leistungsstarke Automatisierungen bauen, auch wenn die fortschrittlichsten Funktionen den teureren Plänen vorbehalten sind.

Brevo setzt auf All-in-one: neben E-Mail integriert es SMS, WhatsApp, CRM und Live-Chat in derselben Plattform – etwas, das du bei Mailchimp mit externen Tools abdecken müsstest. Die visuellen Automatisierungs-Workflows sind solide und die transaktionalen E-Mails (Quittungen, Bestätigungen, Warenkorb-Wiederherstellung via SMTP/API) sind eine große Stärke für Online-Shops. Wer Akquise und Support über mehrere Kanäle verwaltet, spart mit Brevo einzelne Tools und Abos. Für deinen Shop kombiniere es mit einer guten Projektmanagement-Software oder einem CRM für KMU.

Zustellrate und DSGVO

Laptop mit digitalem Marketing-Newsletter

Bei der Zustellrate spielen beide auf gutem Niveau, solange du deine Hausaufgaben machst: Domain-Authentifizierung mit SPF, DKIM und DMARC, eine saubere Liste mit Double-Opt-in und Inhalte, die nicht im Spam landen. Mailchimp verfügt über eine sehr ausgereifte Infrastruktur und einen soliden Ruf; Brevo bietet in höheren Plänen eine dedizierte IP und eine sehr feine Kontrolle des Transaktionsversands. Tatsächlich hängt die Zustellrate stärker von deinen Praktiken ab als von der Marke der Plattform.

Beim europäischen Markt gewinnt Brevo Boden bei der DSGVO: als Unternehmen mit Sitz in Frankreich, das Daten in der EU verarbeitet, vereinfacht es die Compliance für europäische Unternehmen und vermeidet den Aufwand internationaler Datentransfers. Mailchimp mit Sitz in den USA bietet vertragliche Garantien, erfordert aber mehr rechtliche Aufmerksamkeit, wenn dir Datenverarbeitung in Europa wichtig ist. Für ein datenschutzbewusstes deutsches KMU ist das ein starkes Argument für Brevo.

Brevo im Detail — ★★★★★ 4.6/5

Brevo (früher Sendinblue) ist die europäische Antwort auf ein erschwingliches All-in-one-Marketing. Die größte Stärke ist die Abrechnung pro versendeter E-Mail und die Integration von SMS, WhatsApp, CRM und Chat im selben Konto, was die Anzahl benötigter Tools reduziert. Der transaktionale E-Mail-Versand ist für Shops sehr kompetent, und der Gratisplan ist großzügig für den kostenlosen Start.

✓ Vorteile
  • Abrechnung pro versendeter E-Mail (unbegrenzte Kontakte); großzügiger Gratisplan (300/Tag); All-in-one mit SMS, WhatsApp, CRM und Chat; Daten in der EU (DSGVO); starke transaktionale E-Mails
✗ Nachteile
  • Vorlagen etwas weniger auffällig als bei Mailchimp; kleineres Integrations-Ökosystem; Premium-Support nur in höheren Plänen
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Mailchimp im Detail — ★★★★☆ 4.4/5

Mailchimp ist der Klassiker im E-Mail-Marketing und bleibt führend bei Design und Markenauftritt. Der Vorlagen-Editor und die mobile App sind sehr ausgereift, und das Integrations-Ökosystem gehört zu den größten am Markt. Eine bequeme Wahl für alle, die makellose E-Mails ohne Umstände wollen und bereits mit Tools arbeiten, die sich nativ mit Mailchimp verbinden.

✓ Vorteile
  • Beste Vorlagen und Design-Editor; sehr ausgereifte mobile App; riesiges Integrations-Ökosystem; wiedererkennbare Marke; solide Analysen und Reports
✗ Nachteile
  • Berechnet pro Kontakt (teuer bei wachsender Liste); begrenzter Gratisplan; SMS/WhatsApp nicht nativ; Daten in den USA (mehr DSGVO-Aufwand); transaktionale E-Mails separat (kostenpflichtiges Mandrill)
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Unsere Empfehlung

Wähle Brevo, wenn du ein kostenbewusstes europäisches KMU bist, eine große Liste hast (oder haben wirst), ein All-in-one mit SMS und CRM willst und dir Daten in der EU wichtig sind: du zahlst mit wachsender Liste weniger und bündelst Kanäle auf einer Plattform. Wähle Mailchimp, wenn deine Priorität Vorlagen, Markenauftritt und Integrationen sind, deine Liste klein ist, du aber sehr häufig versendest, oder dein gesamter Stack schon um Mailchimp herum aufgebaut ist. Für die meisten kosten- und datenschutzorientierten deutschen Unternehmen ist Brevo unsere Hauptempfehlung; wer von Design und Marke lebt, kommt mit Mailchimp gut zurecht. Sieh dir auch unseren Bereich SaaS & Tools an, um deinen Stack zu vervollständigen.

Häufige Fragen

Was ist besser, Mailchimp oder Brevo?
Das hängt von deiner Priorität ab. Brevo eignet sich meist besser für kostenbewusste europäische KMU, weil die Preise auf versendeten E-Mails basieren (nicht auf der Kontaktanzahl) und SMS, CRM und Chat enthalten sind. Mailchimp punktet bei Vorlagen, Markenauftritt und einem riesigen Integrations-Ökosystem, wird aber mit wachsender Liste schnell teuer.
Was ist günstiger, Mailchimp oder Brevo?
Brevo ist mit wachsender Liste meist günstiger, da nach versendeten E-Mails abgerechnet wird, nicht nach gespeicherten Kontakten. Mailchimp berechnet pro Kontakt (auch inaktive), sodass eine große, wenig aktive Liste die Kosten in die Höhe treibt.
Haben Mailchimp und Brevo einen Gratisplan?
Ja, beide bieten einen kostenlosen Plan. Brevo erlaubt bis zu 300 E-Mails pro Tag mit unbegrenzten Kontakten. Mailchimp begrenzt auf rund 500 Kontakte und 1.000 Versände pro Monat und zeigt eigenes Branding.
Wer hat die bessere Zustellrate?
Beide erzielen gute Zustellraten, wenn du die Domain-Authentifizierung (SPF, DKIM und DMARC) korrekt einrichtest und eine saubere Opt-in-Liste pflegst. Die Zustellrate hängt stärker von deinen Praktiken ab als von der Plattform.
Welches Tool ist DSGVO-konformer für Europa?
Brevo ist ein europäisches Unternehmen (Sitz in Frankreich) und verarbeitet Daten in der EU, was die DSGVO-Konformität vereinfacht. Mailchimp hat seinen Sitz in den USA und erfordert mehr Aufmerksamkeit beim internationalen Datentransfer.